Inklusion bezeichnet die vollständige Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Der Begriff „Inklusion“ ist in der gesellschaftlichen Diskussion noch wenig verankert. Es wird häufig der Begriff „Integration“ benutzt, der aber im Sprachgebrauch meist auf Menschen mit Migrationshintergrund zielt.

Aus Politik und Gesellschaft, APUZ 16-19/2011:
„Wichtig ist jedoch hervorzuheben, dass es hier eine klare Abgrenzung bzw. Weiterentwicklung gibt. […] Im Zuge eines Integrationsprozesses wird ein Individuum […] in ein bestehendes System aufgenommen, welches ursprünglich nicht analog seiner Bedürfnisse konzipiert worden ist “. Daher muss sich der betreffende Mensch bemühen, sich an das bestehende System und seine (An)forderungen anzupassen. „So lautet in Bezug auf den Integrationsprozess im Handlungsfeld Sport die Frage: Was muss eine […] Person mit Behinderung tun, um an einem bestehenden […] Sportangebot teilnehmen zu können? Im Gegensatz dazu erfordert der inklusive Ansatz weniger einen Anpassungsprozess auf individueller Ebene als vielmehr einen Veränderungsprozess auf institutioneller Ebene.“

Die folgende Grafik illustriert „Inklusion“ (entnommen aus Wikipedia, die freie Enzyklopädie):

Diagramm zur Inklusion, Quelle: Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Inklusion#/media/File:Stufen_Schulischer_Integration.svg

Quelle: Wikipedia

Es gibt nur wenige Einschränkungen für den gemeinsamen Sport von Menschen mit und ohne Behinderung. Nur müssten die Rahmenbedingungen für die praktische Umsetzung abgeändert werden. In vielen Psychomotorik-Gruppen ist Inklusion schon lange an der Tagesordnung. Psychomotorik lässt den Raum, um mit seinen Möglichkeiten am Sport- bzw. Spielgeschehen teilzunehmen. Nicht anders sollte es in den Kampfkünsten sein.

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